Ende und Neubeginn

Eltern, die ein Kind bekommen und sich heute ganz intensiv mit der Geburt und Erziehung des Kindes beschäftigen, kaufen Bücher, besuchen Kinderpflegekurse, besichtigen den Kreißsaal, um die schönst mögliche Geburt vorzubereiten – mit Musik und Farblichtern, besonderen Methoden, am besten noch mit einer Fotostrecke oder Video aufnehmen.

 

Nur mit dem Tod setzten sich kaum Menschen auseinander. Im Gegenteil, sie haben Angst davor, sich damit zu beschäftigen. Dabei ist es doch genau so wichtig, wie eine Seele diese Welt betritt und wie sie sie dann wieder verlässt. Es ist das Natürlichste überhaupt, aber auch das Thema der meisten Ängste.

 

Ich bekomme in meinem Umfeld mit, dass der Eine oder Andere doch, wenn sich der Tod etwa durch Krankheit abzeichnet, sein Begräbnis plant und organisiert. 

 

Die Organisation mit dem Begräbnis betrift das Körperliche und das ist auch gut so. Aber das, was bleibt, wenn der Körper begraben oder eingeäschert wird, ist die Seele. Doch was geschieht unmittelbar vor dem Todeszeitpunkt mit der Seele? Ja, der Seele überhaupt? 

 

Meist kommen die Ahnen aus dem Jenseits hier herüber und sind schon ein oder zwei Tage im Vorfeld im Raum. Der Sterbende kann sie dann wahrnehmen und weiß, dass sie ihn abholen kommen. Das beruhigt ihn und hilft vom Hier und Jetzt loslassen zu können.

 

Hört das Herz dann auf zu schlagen, wird sich die Seele binnen 72 Stunden aus dem Körper lösen und mit den Ahnen ins Licht gehen, um dort ihren Frieden zu finden, um sich zu einem anderen Zeitpunkt wieder neu zu inkarnieren.

 

Wichtig sind diese 72 Stunden, die sie braucht, um ihren toten Körper loszulassen und sich noch mal von liebgewonnenen Mitmenschen in Stille zu verabschieden.

 

Bevor die 72 Stunden nicht abgelaufen sind, sollte der Körper nicht eingeäschert werden, da in ihm noch Seelenanteile sind, die mit der gesamten Seele ins Licht gehen wollen. 

 

Menschen mit einem Feuermal auf der Haut, so sagt man, haben eine verbrannte Seele oder verbrannte Seelenanteile, die so in einer neuen Inkarnation einen Rucksack voll karmischer Erinnerungen mit sich bringt.

 

Es gibt aber auch Seelen, die nicht ins Licht gehen wollen oder gar an der Materie, ihrem Haus, dem Partner festhalten und dies dann auch verteidigen. Vielleicht merken sie nicht, dass sie tot sind oder sie haben noch nicht alles erledigt.

 

Diese Seelen finden keinen Frieden und benötigen Überlebensenergie von lebenden Menschen, etwa dem noch lebenden Partner, den sie dann anzapfen müssen und der dann selbst Lebensenergie und Kraft verliert. Sie werden zu Seelen, die nicht ins Licht gehen können, so auch nicht neu inkarniert werden.

 

Aus Erfahrung weiß ich, dass diese Seelen erst gehen können, wenn sie einen Abschluss im Hier und Jetzt finden. Vielleicht, weil noch ein karmisches Thema zur Vergebung im Raum steht. Oder sie sehen müssen, dass sich der Partner selbst gut versorgt und sie dann loslassen können.

Diese können wir durch Seelenarbeit, Rückführungen und Gebete ins Jenseits hinüber begleiten.

Praxis Bewusst Vital

Andrea Gall

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